E-Auto, Fahrverhalten & Motor

Vermutlich wird sich ein überragender Siegeszug von E-Autos nicht mehr stoppen lassen, sind doch beinahe alle Autohersteller auf diese, vermutlich zurzeit doch sehr profitable Schiene aufgesprungen. Ob wir mit diesem Schritt, einer aus den Fugen geratenen, von CO² Virus befallenen Welt, tatsächlich eine Genesung angedeihen lassen können, wird wohl erst die Zukunft zeigen. Dies könnte eventuell noch ein interessantes Thema für einen weiteren Beitrag werden. In diversen sozialen Medien wird das Thema E-Mobilität sehr häufig differenziert und gerne auch kontrovers (eh klar) abgehandelt. Jedem steht es natürlich frei, einer E-Mobilität skeptisch oder zustimmend zu begegnen, Politik und Wirtschaft haben allerdings die Weichen längst gestellt. Alles, was uns bleibt, ist ein sachlicher Umgang über E-Mobilität, werden doch schon sehr rasch, immer mehr dieser Fahrzeuge, unsere Straßen, Garagen und unsere Mobilität für sich beanspruchen.


Wie fahren sich E-Autos?


Eigentlich sind E-Autos in etwa so zu fahren, wie Verbrenner mit Automatikgetriebe. E-Autos brauchen keine Gänge, ist doch der Drehzahlbereich in Elektromotoren so groß, um jederzeit eine effiziente Leistung abrufen zu können. Selbst bei geringer Drehzahl kann man schon auf die volle Kraft des Motors zugreifen, die Beschleunigungswerte sind deshalb um ein vielfaches größer, als bei Autos mit Verbrennungsmotor.

Etwas verwirrend dürfte anfänglich jener Umstand sein, dass man viel weniger das Bremspedal betätigen muss. Sobald man den Fuß vom Gaspedal nimmt, „bremst“ man quasi sofort den Elektromotor ab, vergleichbar mit Autoscooter in diversen Vergnügungsparks. Mittels Rekuperation wird sogleich der Motor zum Generator und wandelt Bewegungsenergie in Strom für die Batterie um.


Lautloses Fahren


E-Autos sind bei geringer Geschwindigkeit (< 20 km/h) fast lautlos und vibrationsarm, also das komplette Gegenteil von Autos mit Verbrennungsmotoren. Bei höherer Geschwindigkeit (>20 km/h) sorgen dann Abrollgeräusche für mehr oder weniger Akustik und können von anderen Verkehrsteilnehmern wie Fußgänger wahrgenommen werden. Aus diesem Grund werden künstliche Geräusche bei geringer Geschwindigkeit über Lautsprecher erzeugt.


Motorenvergleich


Elektromotoren bestehen aus viel weniger Bestandteilen, lassen sich also effizienter herstellen als ein Verbrennungsmotor. E-Motoren sind daher nicht so wartungsintensiv, weniger anfällig auf Fehler und zeichnen sich durch eine erhöhte Lebensdauer aus. Auch was die Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie betrifft, sind E-Motoren eindeutig besser gestellt als Verbrenner (siehe Tabelle).



Deshalb dürfte ein E-Motor die bessere Wahl sein (Quellen: BMU, Fraunhofer IPT, WDR, Quarks)

Motor

Anzahl der Teile

verschwendete Energie

Emmissionen ohne Feinstaubbelastung

ElektroMotor

unter 200

ca. 20 %

keine

VerbrennungsMotor

​über 1.200

ca. 55 % bei Diesel ca. 80 % bei Benzin

CO²

Plug-in-Hybrid


Fahrzeuge als Plug-in-Hybrids, dürften dem aktuellen Zeitgeist entsprechen und liegen deshalb total im Trend. Speziell als Firmenwagen werden diese Fahrzeuge gerne angeschafft, gibt es doch dafür, eine relativ großzügige staatliche Förderung. Sinnvol dürften diese Verbrenner mit zusätzlichen E-Motor jedoch nicht für alle Bereiche sein, liegt doch der tatsächliche Realverbrauch um einiges höher. Grund dafür ist die relativ geringe Reichweite des E-Motors, welche für Dienstfahrzeuge als viel zu gering angesehen wird. Als Verbrenner genützt, schleppt man jetzt das Gewicht des E-Motors und der Batterie mit sich herum, die Spritkosten erhöhen sich und der Umwelt bereitet man damit keinen guten Dienst. Hier sind unter anderem Untersuchungsergebnisse über diese Hybride.


Zum Thema E-Autos ist dies mein erster Beitrag, Berichte über Reichweite, Sicherheit, Kosten und Batterieerzeugung werde ich in weiteren Beiträgen ansprechen. Ich möchte ja nach wie vor, meine Blogs kurz und auf den Punkt gebracht halten.


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